Alte Getreidesorten - Drax Mühle

alte Getreidesorten

Alte Getreidesorten

alt und dennoch ganz jung

Die Rückbesinnung auf alte Werte und Traditionen deuten wir als gutes Zeichen: immer mehr Menschen erkennen, dass das Gute sprichwörtlich "so nahe liegt". Ähnlich wie bei alten Gemüsesorten wie Pastinake, Topinambur oder Petersilienwurzel liegen auch die alten Getreidesorten im Trend. Wir möchten Ihnen hier einige Getreidesorten vorstellen, die wir selber vermahlen oder in unserem Mühlenladen anbieten:

Einkorn

Einkorn ist eine der ältesten domestizierten Getreidearten und stammt vom wilden Weizen ab. Die Ähre einer Einkornpflanze ist recht spröde und kann leicht in die einzelnen Stufen der Ährenspindel zerfallen. Übrig bleiben dann die Spindelglieder mit jeweils einem Ährchen. Ein einzelnes Spindelglied wird auch als Fese bezeichnet. Darin findet sich typischerweise ein einzelnes Korn, das aus einer einzigen Blüte hervorgegangen ist. Besonders charakteristisch für das Einkorn ist der gelbliche Mehlkörper, während die Farbe der Spelzen von weiß über braun bis schwarz variieren kann. Unter unseren Getreiden ist Einkorn das Feinste.

Emmer

Emmer oder Zweikorn bezeichnet eine Weizenart, die zusammen mit dem Einkorn eine der ältesten kultivierten Getreidearten darstellt. Diese Weizenart mit lang begrannten, meist zweiblütigen Ährchen wird heute in Europa kaum noch angebaut. Das Emmergetreide ist besonders eiweiß- und mineralstoffreich. Vollkornbackwaren verleiht Emmer einen herzhaften Geschmack.

Rotkornweizen

Seine weinrote Farbe verdankt der Rotkornweizen den Anthocyanen. Das Korn zeichnet sich durch einen deftig-nussigen Geschmack aus. Es eignet sich zur Herstellung von Pfannkuchen, Kuchen und Brot.

Gelbmehlweizen

Diese Ur-Weizensorte zeichnet sich durch seinen besonders gelben Mehlkörper aus, der für eine schöne Optik sorgt. Für die gelbe Farbe ist das Lutein verantwortlich. Der harmonisch-herzhafte Geschmack führt zu feinen Ergebnissen bei Hefegebäck, Feingebäck und Diätgebäck mit wenig oder ganz ohne Ei.

Lichtkornroggen

Dieser alten Roggensorte mit besonders hellen Körnern wurde erst vor ein paar Jahren die Zulassung als Erhaltungssorte erteilt. Das Roggenmehl zeichnet sich durch seine hellbeige Farbe und einen fein-milden Geschmack aus. Es lässt sich daraus für Roggen eher ungewohnt helles und lockeres Brotbacken. In der Verwendung unterscheidet es sich nicht vom herkömmlichen Roggenmehl.

 

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