glutenfreies Getreide - Drax Mühle

glutenfreies Getreide

Glutenfreies Getreide

Hirse

(lat. Panicum miliaceum) Die älteste und kleinste Getreidesortehat fast überall auf der Welt Spuren hinterlassen. Heute gilt die glutenfreie Hirse als Schönheits- und Heilmittel zugleich: Sie stärkt den Körper von innen, ist leicht verdaulich und bildet im Organismus keinen Schleim. Mit dem höchsten Anteil an Kieselsäure sorgt Hirse für gesunde Knochen, gute Augen, schöne Hautund starke Fingernägel. Hirse schmeckt als Suppe, Brei oder im Brot und kann auch über einen längeren Zeitraum als Diät oder für Kurzwecke eingenommen werden.

Braunhirse

Ein wahres Wundermittel für Knochen, Gelenke, Gefäße und Haut ist die Braunhirse. Diese alte Kulturpflanze ist das mineralstoffreichste Getreide der Erde. Täglich drei Teelöffel können die Wiedergesundung von Knochen und Knorpeln positiv beeinflussen. Zudem ist die Braunhirse glutenfrei und ein echtes Kraftpaket an Vitaminen und Spurenelementen.

Reis

(lat. Oryza sativa) Reis hat in Asien einen vergleichbar hohen Stellenwertwie der Weizen bei uns. Schon im 10. Jahrhundert kannteman das energiereiche Getreide in Spanien, seit dem 15. Jahrhundert wird es auch in Italien angebaut. Reis unterscheidet sich vonanderen Getreidearten dadurch, dass sich das Eiweiß nicht in den Randschichten befindet, sondern eng mit der Stärke verbunden ist. Reismehl ist nur bedingt backfähig, kann aber – vermischt mitanderen Mehlen wie z. B. Hirse, Buchweizen – und unter Beigabevon Stärke und Bindemittel für eine glutenfreie Mehlmischungverwendet werden. Reis findet in der Küche sowohl als herzhafte Beilage, als auch für Risotto, sü.e Aufläufe oder Milchreis Verwendung, wobei nur im Vollkornreis die wertvollen Vitamine stecken. Weltweit gibt es über 8000 verschiedene Reissorten.

Mais

(lat. Zea mays) Riesengroße Maisfelder prägen heute weite Teile Deutschlands: Doch was da auf den Feldern wächst, dient oft keineswegs der menschlichen Ernährung. Mais wird vor allem an Tiere verfüttert oder in Biogasanlagen zur Energieerzeugung genutzt. Als starker Nährstoffzehrer laugt Mais die Böden langfristigaus und macht sie für den Anbau von Brotgetreide nur nochbedingt nutzbar. Für uns Menschen ist Mais ein energiereiches Getreide – voll mit Mineralstoffen wie Magnesium, Phosphor und Kieselsäure und den Vitaminen C und E. Das glutenfreie Maismehl kann – vermischt mit Stärke – auch zum Backen verwendet werden. Mais eignet sich gut für Fladen, Polenta oder Brei wie Gofio.

Amaranth

(lat. Amaranthus) Botanisch gesehen gehört der Amaranth zu den Fuchsschwanzgewächsen: Zählten die Körner schon vor 3000 Jahren zu den Grundnahrungsmitteln der Inka und Azteken,weiß man heute mittlerweile weltweit um den Wert dieser uralten Kulturpflanze. Die kleinen Körner stecken voll essentieller Fettsäurenund Aminosäuren – allen voran Lysin –, hochwertigem Eiweiß, Kalzium, Eisen und Vitamine. Der Kohlenhydratanteil ist hingegenweit geringer als bei Getreide. In der Küche findet der glutenfreie Amaranth Verwendung für Müslis, Aufläufe oder Bratlinge. Vermischtmit Getreide, eignet es sich auch zum Backen von Brot undGebäck. In der Pfanne entstehen beim Rösten „Pops“.

Buchweizen

(lat. Fagopyrum esculentum) Schon im 14. Jahrhundert kam der Buchweizen – ein Knöterichgewächs – mit den Mongolen nach Europa. In den Ursprungsländern China und Russland zählt ernoch heute zu den Grundnahrungsmitteln. Die Körner, die nachder Ernte geschält werden, enthalten besonders hochwertig zusammengesetztes Eiweiß. Zudem ist der Buchweizen reich an Eisen, Magnesium, Kalium und Kalzium sowie den Vitaminen B1, B2und E. Buchweizen ist leicht verdaulich und frei von Gluten. Die Körner müssen vor dem Verzehr gekocht werden, wobei sie stark schleimen und daher vor und nach dem Kochen gut gespült werden sollten. Ähnlich wie Risotto eignet sich Buchweizen als Beilage oder für die Zubereitung von Suppen, Aufläufen und Brei.

Quinoa

(lat. Chenopodium quinoa) Wie Amaranth stammt auch Quinoaaus Südamerika und ist den Fuchsschwanzgewächsen zugehörig. Da das glutenfreie Korn zu den besten pflanzlichen Eiweißquellen zählt, kommt es vor allem in der vegetarischen und veganen Küche oft und gerne zum Einsatz. Quinoa ist reich an Kalzium, Magnesium, Eisen und Zink. Es enthält viel Vitamin B2 und E, außerdemdie essenzielle Aminosäure Lysin. Werden die Körner wie Reis gekocht, quellen sie rund um das Dreifache auf. Quinoa eignetsich für Suppeneinlagen und Eintöpfe oder als Grundlage für Tortillas und Bratlinge. Quinoamehl sollte immer mit glutenhaltigem Mehl vermischt werden, damit Teige gelingen. Quinoa hat: Das daraus hergestellte Mehlnennt sich Canihuaco. Es lässt sich in Brot oder Waffelteig beimischen, aus den Körnern entstehen in der Pfanne „Pops“.

Sorghummehl

Sorghum ist eine Hirsesorte, die vor allem in Afrika zu den wichtigsten Brotgetreiden zählt. Es eignet sich für Brei oder herzhafte Getreidespeisen.Teff. Diese Hirseart wird vor allem in Äthiopien angebaut und zählt dort zu den wichtigsten Nahrungsmitteln: Außergewöhnlicher Geschmack gepaart mit hochwertigen Nährstoffen.

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