Kleine Getreidekunde - Drax Mühle

Kleine Getreidekunde

Getreide einst und heute

Weizen, Roggen und Dinkel zählen zu den wichtigsten Brotgetreidesorten. Sie haben ihren festen Platz in der Küche und damit auch im Sortiment der Drax-Mühle. Weit weniger bekannt sind hingegen die alten Getreidesorten wie Emmer, Kamut oder Braunhirse. Doch auch sie gibt es in der Drax-Mühle, denn wir haben Bauern gefunden, die diese alten Getreidesorten anbauen. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie die Liebe zu den guten, alten Körnern.

Umkehrung im Denken

Das zarte Einkorn war die bedeutendste Getreideart im vorgeschichtlichen Europa und zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschen. Emmer gehört zur Gattung Weizen und Kamut ist ein Hartweizen, der sich gut zum Brotbacken verwenden lässt. Auch im süddeutschen Raum hielt sich der Anbau von Urkorn bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Danach musste es den ertragreicheren Sorten wie Gerste oder Dinkel weichen. Die Geschichte des Getreides ist so spannend wie vielfältig. Viel von diesem Wissen ist in den letzten Jahrzehnten verloren gegangen. Zum Glück ist jedoch seit einiger Zeit ein Rückwärtstrend erkennbar: Alte Getreidesorten, ihre Bedeutung und das Wissen, sie zu verarbeiten, stehen wieder hoch im Kurs. Fragen Sie einfach unsere Mitarbeiterinnen!

Backeigenschaften von Urkorn

Ein vorsichtiges Herantasten ist beim Backen mit Urkorn notwendig: So zeigen Erfahrungen, dass Hefebrote aus Emmer- oder Einkornmehl etwas länger gebacken werden sollten. Mit seinem milden, nussigen Aroma eignet sich Einkorn für Pfannkuchen und Waffeln. Auch Kuchen aus Rührteig und Biskuitteig sowie Mürbegebäck gelingen gut. Backwaren aus Emmer schmecken kräftig würzig: Mürbeteig wird locker, süßes Hefegebäck und Kuchen bekommen eine eher kristalline Struktur.

Warum eigenes Brot backen

Die Drax-Mühle bietet inzwischen eine große Bandbreite an Mehlen und selbst kreierten Backmischungen an. Brot backen ist in den letzten Jahren wieder modern geworden. Nicht wegen der neuen Sparsamkeit, sondern weil mit zunehmenden Allergien und Unverträglichkeiten vermehrt die Frage aufgekommen ist: „Was steckt überhaupt im Brot?“ Diese Frage können Sie zur Gänze nur beantworten, wenn Sie es selbst backen. Zudem gehören das Kneten des Teiges und der Duft von frisch gebackenem Brot zu den schönsten Dingen, die in einer Küche vorgehen können. Und sie werden eine nie gekannte Vielfalt entdecken. Probieren Sie’s aus!

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