Pizzabrotteig
1 kg Bio Pizzamehl Type 00 „Farina Alpina“
600 ml kaltes Wasser (10-15°C)
8 g frische Backhefe
22 g Salz
20 g Olivenöl
30 g Weizen- oder Roggen-Sauerteiganstellgut aus dem Kühlschrank (kann auch weggelassen werden)
Zum Formen
Reichlich Hartweizenmehl (Semola di grano duro rimacinata)
Knoblauchöl & Topping
3 frische Knoblauchzehen
6 EL hochwertiges Olivenöl
2 Zweige frischer Rosmarin
2 frische Tomaten, nach Belieben
Salzflocken oder grobes Salz
280°C (Ober-/Unterhitze) ohne Dampf
7 - 8 Minuten, auf Sicht
1. Alle Zutaten für den Teig in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und zuerst 5 Minuten langsam und anschließend 5 Minuten auf mittlerer Stufe kneten. Zum Schluss den Teig etwa 5 Minuten auf hoher Stufe auskneten, bis er glatt und elastisch ist – er sollte sich nun beim Auseinanderziehen dehnen lassen, ohne zu reißen.
2. Den Teig zugedeckt 60 Minuten bei Raumtemperatur reifen lassen. Danach in 6 Stücke (à 280 g) teilen und straff rundformen. Die Teigkugeln mit Pizzamehl gut bemehlen und mit dem Teigschluss nach unten ein eine Teigwanne setzen. Die Teigrohlinge zugedeckt mindestens 15 Stunden im Kühlschrank (4-6°C) langsam reifen lassen.
3. Am Backtag den Backofen (am besten mit Backstein) auf 280°C (mindestens 250°C, Ober-/Unterhitze) gut vorheizen.
4. Die Teigrohlinge etwa 45 Minuten (oder länger) bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen. Zum Formen die Teigrohlinge auf reichlich Hartweizenmehl legen. Zuerst den Teigrand vorsichtig mit den Fingern formen, anschließend den Teig von der Mitte aus behutsam nach außen hin dünn auseinanderdrücken und ausziehen. Wichtig: Den Teig niemals mit dem Nudelholz ausrollen, um die Luftigkeit zu erhalten. Die geformten Pizzaböden am besten auf Backpapier legen.
5. Für das Knoblauchöl den Knoblauch pressen und mit dem Olivenöl verrühren. Die Pizzaböden damit bestreichen, dabei den Rand frei lassen. Zum Schluss mit grob gehacktem Rosmarin bestreuen.
6. Die Pizzabrote nacheinander auf den heißen Backstein ziehen und ohne Dampf etwa 7 – 8 Minuten knusprig backen. Zum Servieren nach Belieben mit gewürfelten frischen Tomaten und ein paar Salzflocken bestreuen – und am besten direkt heiß genießen.
Tipp:
Für die Teigzubereitung unbedingt kaltes Wasser verwenden – besonders an sommerlichen Tagen empfiehlt es sich, das Leitungswasser mit ein paar Eiswürfeln herunterzukühlen.
Die geformten Teigrohlinge lassen sich problemlos 1 bis 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Dank der geringen Hefemenge reifen sie dabei langsam weiter und gewinnen zusätzlich an Aroma.
(Rezept von Irmi Rumberger)