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Pinsa Romana Luftig, leicht und wunderbar knusprig – ein echtes Allrounder-Rezept, das bestimmt viele Fans findet.

Zutaten für 8 Stück

Pinsateig
800 g Bio High Protein Weizenmehl Type 0
100 g Reismehl
100 g Sojamehl
725 ml Wasser (18-20°C)
22 g Meersalz
10 g frische Backhefe
125 ml sehr kaltes Wasser (10°C), zusätzlich
30 g gutes Olivenöl

Zum Formen
Reichlich Bio High Protein Weizenmehl Type 0 oder Weizenmehl Type 550

Außerdem
Gutes Olivenöl, zum Beträufeln

Backtemperatur

270°C mindestes 250°C (Ober-/Unterhitze) ohne Dampf

Backzeit

7 – 8 Minuten, auf Sicht

Zubereitung

1. Die Mehle mit 725 ml Wasser (18-20°C) in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Alles kurz vermengen und 30 Minuten bei Raumtemperatur vorquellen lassen (Autolyse). 

2. Das Meersalz und die Backhefe zugeben. Alles zusammen 8 Minuten langsam kneten. Anschließend 125 ml Wasser (10°C) in einem dünnen Strahl einlaufen lassen und 5 Minuten auf höchster Knetstufe weiterkneten. Zum Schluss das Olivenöl zugeben und kurz unterkneten. 

3. Den Teig in eine geölte Teigwanne legen und zugedeckt 60 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Danach mit nassen Händen von allen Seiten dehnen und wieder zusammenfalten, sodass ein kompaktes Teigpaket entsteht. Den Pinsateig zugedeckt im Kühlschrank mindestens 14 – 18 Stunden (maximal 2 Tage) langsam reifen lassen. 

4. Am Backtag rechtzeitig den Backofen (mit Backstein) auf 270°C (mindestens 250°C | Ober-/Unterhitze) vorheizen. 

5. Den kalten Teig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche kippen und mit Mehl bestäuben und längs halbieren. Jede Teighälfte nach Augenmaß in 4 Stücke teilen. Alle 8 Teigstücke ohne Druck leicht aufrollen und mit dem Teigschluss nach unten auf reichlich Mehl setzen. Anschließend mit Folie abgedeckt 45 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. 

6. Eine großzügige Menge Mehl auf die Arbeitsfläche geben. Einen Teigling darauflegen und mit den Fingerkuppen Vertiefungen eindrücken, dabei oval auseinanderdrücken (nicht ausrollen!). Wenden und erneut eindrücken. Überschüssiges Mehl leicht abklopfen.

7. Je 2 Pinsa-Teiglinge auf den heißen Backstein legen und bei 270°C (ohne Dampf) 7 – 8 Minuten kräftig ausbacken. Danach die restlichen Teiglinge ebenso formen und backen. 

8. Die heißen Pinsas nach Wunsch mit etwas Olivenöl beträufeln. Beliebig belegen und je nach Belag kurz im heißen Ofen nachbacken.

TIPP:
Durch die lange, kalte Teigführung hat der Pinsateig genügend Zeit zu reifen. Das Ergebnis: außen wunderbar knusprig, innen grobporig und zugleich herrlich saftig.

Im Unterschied zur klassischen Pizza wird die Pinsa erst nach dem Backen belegt – zum Beispiel mit Pesto, Burrata, Kirschtomaten, Antipasti, Rucola, Schinken, Speck oder Parmesanspänen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Übrige, vorgebackene Pinsa hält sich in Folie verpackt mindestens zwei Tage. Kurz vor dem Genuss einfach 2 Minuten bei 250 °C (Ober-/Unterhitze) aufbacken. Sie eignet sich außerdem hervorragend zum Einfrieren – perfekt, wenn sich spontan Gäste ankündigen.

(Rezept von Irmi Rumberger)