Schmelzzwiebeln
3 große Zwiebeln, ca. 350 g
75 g Butter
Etwas Kräutersalz
1 Zweig frischer Rosmarin
2 Zweige frischer Thymian
Zwiebelbutter
175 g Butter
Schmelzzwiebeln (siehe Teilrezept)
1 Spritzer frisch gepresster Zitronensaft
Steinsalz oder Meersalz
Frisch gemahlener Pfeffer
1. Zwiebeln schälen und fein hacken. In der Butter bei milder Hitze glasig anschwitzen, ohne dass sie Farbe annehmen. Etwas Kräutersalz sowie Rosmarin und Thymian hinzufügen und die Zwiebeln anschließend etwa 20 Minuten langsam schmoren lassen, bis sie weich und bernsteinfarben karamellisiert sind. Die Kräuter entfernen, die Schmelzzwiebeln aus dem Topf nehmen und vollständig abkühlen lassen.
2. Die Butter für die Zwiebelbutter langsam erhitzen und so lange bräunen, bis sie eine goldene Farbe annimmt und ein feines, nussiges Aroma entwickelt. Die heiße Nussbutter durch ein feines Edelstahlsieb in eine Metallschüssel gießen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
3. Die abgekühlte Nussbutter mit dem Handrührgerät mehrere Minuten luftig aufschlagen. Besonders cremig wird sie, wenn die Schüssel dabei in ein eiskaltes Wasserbad gestellt wird. Anschließend die Schmelzzwiebeln unterrühren und die Butter mit Zitronensaft, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer harmonisch abschmecken.
Tipp:
Die Zwiebelbutter in kleine Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Alternativ lässt sie sich auch portionsweise einfrieren – so ist sie jederzeit griffbereit und im Handumdrehen servierfertig.
(Rezept von Irmi Rumberger)